MARK WILSON | MOVETO LINETO

Mark Wilson, Moveto Lineto Ausstellungsansicht. Fotografie von Ea Bertrams
Mark Wilson, Moveto Lineto Ausstellungsansicht. Fotografie von Ea Bertrams
Mark Wilson, Hatch Plot, 1981, Plotterzeichnung, Moveto Lineto Ausstellungsansicht. Fotografie von Ea Bertrams
Mark Wilson, Moveto Lineto Ausstellungsansicht. Fotografie von Ea Bertrams
Mark Wilson, Moveto Lineto Ausstellungsansicht. Fotografie von Ea Bertrams
Mark Wilson, 27B92, 80 x 80 cm, Fine Art Print auf Papier, 1992
Mark Wilson, e5313, 57 x 17cm, Fine Art Print auf Papier, 5 Exemplare, 2008
Mark Wilson, csq3604, 57 x 57 cm, Fine Art Print auf Papier, 5 Exemplare, 2008
Mark Wilson, e842, 171 x 53 cm, Fine Art Print auf Papier, 5 Exemplare, 2009

MOVETO LINETO

Mark Wilson 

11. November – 21. Januar 2023

Eröffnung am Freitag, den 11. November 2022 von 19 – 21 Uhr. 

Mark Wilson wird anwesend sein. 

19:30 Uhr Gespräch Mark Wilson und Wolf Lieser  

Mark Wilson (* 1943) begann seine Künstlerkarriere ursprünglich als Maler bevor er Anfang der 1980er Jahren die Möglichkeiten der generativen Software entdeckte. Dabei entwickelte er von Anfang einen klar erkennbaren Stil und schuf damit ein kohärentes Werk, welches nicht am schnellen Effekt interessiert ist, sondern sich bei genauer Betrachtung als vielschichtig offenbart.

“Das Schreiben von Software kann sehr intuitiv sein. Selbst bei einem sehr formal definierten Programmierziel gibt es in der Regel viele verschiedene Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen. Die Wahl eines guten Weges zur Erreichung des Ziels ist eine Frage der Intuition, des Urteilsvermögens, der Intelligenz und wahrscheinlich tausend anderer Dinge. In meinem Fall habe ich kein formell definiertes Ziel – ich möchte nur hoffentlich interessante Bilder machen. Also jongliere ich mit diesen verschiedenen Algorithmen – diesen Rezepten – in meiner Software, füge hier ein bisschen mehr hinzu, nehme dort etwas weg. Ich könnte meinen Arbeitsprozess fast als “Algorithmischen Expressionismus” bezeichnen. Das ist vielleicht etwas übertrieben, aber auch hier habe ich kein formales Ziel. Ich folge dem Prozess, wohin er mich führt….

In meiner Arbeit versuche ich, die digitale Natur des Computers direkt zu nutzen. Es ist in der Tat schwer vorstellbar, diese Werke mit einem anderen Medium zu schaffen.”

Die Ausstellung macht den Besucher mit sehr unterschiedlichen Phasen seines Schaffens vertraut, von den ersten “einfachen” Strichkompositionen bis hin zu den immer komplexeren Bildern der 2000er Jahre.

Nach seiner ersten Einzelausstellung in Europa in der DAM Cologne Galerie in 2012, ist dies die erste umfassende Ausstellung in Berlin.